LoudBlog lebt

April 23rd, 2007

Seit der Übernahme des LoudBlog-Projektes ist nun bereits einige Zeit vergangen.

Die Entwicklung des wird nur ein wenig dadurch gebremst, dass ich natürlich noch andere Dinge zu erledigen habe

Ich bin jedoch recht zuversichtlich, innerhalb der nächsten paar Tage eine ganz grobe Vorab-Version veröffentlichen zu können.
Ähnlich wie Gerrit damals, möchte ich mit dieser Meldung jedoch nicht zu viel Aufsehen erregen, dafür ist die neue Version noch nicht fertig genug.
Grundsätzlich ist die erste Vorab-Version bereits eine völlig neue Code-Basis. Als Nebenprodukt wird wohl so etwas wie ein ganz rudimentäres Framework abfallen. Ersten Tests zu folge läuft die neue Version sogar ein bisschen schneller als die alte.

Das Warten wird also bald ein Ende haben. Denn LoudBlog lebt!

In dubio…

April 18th, 2007

…pro reo? – Pah, dass ich nicht lache

War es vorher nur die Meinung ein paar weniger Geeks, dass Schäubles (und nicht nur seine) Pläne zum massiven Ausbau des totalitären Überwachungsstaates zu einer Aufhebung der Unschuldsvermutung und pauschalen Kriminalisierung der gesamten Bevölkerung führen, spricht unser Innenminister selber davon. Im stern:

Schäuble spricht im neuen stern davon, dass der Grundsatz der Unschuldsvermutung im Kampf gegen terroristische Gefahren nicht gelten könne. “Wäre es richtig zu sagen: Lieber lasse ich zehn Anschläge passieren, als dass ich jemanden, der vielleicht keinen Anschlag begehen will, daran zu hindern versuche. Nach meiner Auffassung wäre das falsch.”

Wir werden also nun von der Staatsgewalt gehindert an etwas, was wir gar nicht vorhatten.

Scharf ging Schäuble mit Kritikern ins Gericht, die Pläne zu Grundgesetzänderungen als Anschlag auf die Verfassung bezeichneten. “Das ist eine unakzeptable Diffamierung”, sagte Schäuble. Er, Schäuble, achte die Verfassung.

Ach so ist das.

Mir fehlen die Worte. Hier kommen Grundrechte und sogar ein rechtsstaatliches Obligatorium wie die Unschuldsvermutung unter die Räder. Im wahrsten Sinne des Wortes.

GeoIP Services

April 9th, 2007

Nachdem ich ja bereits ganz kurz schon HostIP vorgestellt hatte, hier noch eine (unvollständige) Liste von mir bekannten GeoIP Services:

Ostern…

April 9th, 2007

Es ist schon erstaunlich: Da verbringt man ein paar Tage über Ostern mit seiner Familie (die in meinem Fall vornehmlich aus Retnern, Lehrern und Schülern besteht, von denen die letztgenannten seit einer Woche in den Genuss der NRW-Schulferien gekommen sind), lässt das die Notebooks bewusst zugeklappt, schaltet sogar den Heimserver aus und dann? Ich habe mich heute (und es ist immer noch Feiertag!) wieder in die Untiefen des Internets begeben und eine ganze Menge verpasst

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Fressen!

March 29th, 2007

Sollte jemand von meinen Real-Life-Bekannten mich in naher Zukunft nicht wiedererkennen können oder von mir versehentlich überrollt werden, kann das nur einen Grund haben:

Ich höre auf, zu rauchen

Und meine Ersatzdroge steht auch schon fest: Fressen! Dann sterbe ich wenigstens nicht an Lungenkrebs, sondern an Herzverfettung.

So jetzt ist es offiziell und es gibt kein Zurück mehr. Nie wieder

The Decemberists

March 27th, 2007

Meine letzte Bestellung bei Amazon erreichte nicht die 20-Euro-Hürde für die versandkostenfreien Lieferung. Also bestellte ich eine CD von einer Gruppe, von der ich nur beim Purzel-Kollektiv mal gelesen hatte.

Die “politisch einwandfreie CD” (kein Kopierschutz, kein Major-Label [The copyright … is owned by Kill Rock Stars]) kommt mit gutem Cover mit allen Lyrics. Musikalisch passiert auf der Platte irgendwas zwischen Emo, Country, Jazz und Rock. Sehr interessant!

Das papierlose Büro? Aber eingehende Post…

March 24th, 2007

Also bei meiner Krankenversicherung läuft das so: Geht Post an die Versicherung (z.B. Leistungsanträge o.a.), wird diese dort eingecannt und im internen Dokumenten-Management gespeichert. So ist die physische Post natürlich wesentlich besser weiterzuverwenden – Rückfragen zu einem Brief kann jeder Mitarbeiter der Gesellschaft ohne den Gang zum physischen Aktenschrank beantworten, von jedem Ort, der mit dem Intranet verbunden ist. Die toten Bäume wandern anschließend in modrigen Pappkartons in irgendeinen abgelegenen Winkel oder werden gleich recycled. Web.de verfährt afaik genauso – Ich finde so etwas toll.

Verfährt man als Privatmann oder Selbstständiger nach einem ähnlichen Verfahren, dürfte dies mehr Zeit kosten als es spart. Schade eigentlich.

Doch halt: Es gibt jetzt “Remote Control Mail” aus den USA. Die scannen eingehende Umschläge ein, die man per Web begutachten kann. Vom Benutzer ausgewählte Umschläge werden geöffnet und der Inhalt gescannt. Auf Wunsch werden die Sendungen auch physisch verschickt. Nicht (mehr) benötigte Post kann geschreddert oder recycled werden… Kosten tut das Ganze mindestens 10 Dollar pro Monat

Natürlich kann und sollte man nicht seine gesamte Post an diese Adresse schicken lassen – was soll eine Urlaubskarte in meinem Dokumenten-Management und was geht fremde Menschen mein Steuerbescheid an. Aber als “Zweit-Anschrift” für Einträge im Whois, Registrierung bei irgendwelchen on-/offline-Diensten o.ä., sicherlich sehr gut (löst bei diesem Ansatz aber nicht das ursprüngliche Problem, sämtliche Geschäftspost digital zu erfassen).

In Deutschland könnte es bald auch so etwas geben, nämlich von der Firma, die sich auf einen Markenstreit mit Google eingelassen hat und dabei gewann. Naja, könnte…

Trotzdem kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass RemoteControlMail der einzige derartige Anbieter ist…

[via WebWorkerDaily]

Update: Hierzulande versuchen sich wohl noch Pegasus Print&Mail, paper2mail und die Deutsche Post selber an so einer Lösung. In Amiland gibt es wohl noch PaperlessBox und mich würde auch nicht wundern, wenn die weltweiten Franchiser von MBE sowas auch könnten…

Der Mac – eine Umgebung für Webworker?

March 22nd, 2007

Nun, ich habe mich mit meinem neuen MacBook angefreundet. Sogar die meisten der ursprünglichen Kritikpunkte habe ich schon wieder fast vergessen (mein Blog-Gedächtnis kennt sie noch ;) )

Aber eine Sache stört mich kolossal: Es gibt kein Programm, jedenfalls kein bezahlbares, kein funktionierendes und kein unterstütztes, mit dem ich wie mit dem DB-Designer meine Entity-Relation-Models zeichnen kann. Browserbasierte Programme sind zwar webzweinullig und irgendwie cool, aber solange ich damit nicht sinnvoll Zwischenstände speichern kann und diese wieder öffnen kann, naja, solange ist das ganze Ding uninteressant. Mal ganz davon abgesehen, dass es eigentlich niemanden etwas angeht, wie meine Datenbank-Strukturen aussehen, was aus Sicherheitsgründen gegen eine gehostete Lösung spricht.

Naja, vielleicht komme ich ja über diesen Umweg doch noch dazu, mich intensiver mit Cocoa und ObjectiveC auseinander zu setzen…

Nochmal: Hacker-Paragraph

March 22nd, 2007

Das neue Anti-Sicherheits-Hacker-Gesetz ist nun Thema im Rechtssausschuss des Bundestages.

Grobe Inhaltszusammenfassung: Leute, die sich mit der Materie nachweislich gut auskennen, sehen erhebliche Probleme, Juristen dagegen finden das alles so korrekt. Naja, die müssen es ja wissen.

Jürgen-Peter Graf, seines Zeichens Richter am Bundesgerichtshof (sic!), setzt dem Ganzen aber die Krone auf:

In Richtung Computerpresse verwies er darauf, dass Hinweise auf Exploits von Sicherheitslücken und die Erteilung von Ratschlägen zu deren Anwendungen durchaus unter den neuen Straftatbestand fallen könnten. Dies sei gerechtfertigt, da so der Verbreitung von Schadsoftware entgegengewirkt würde.

Zitiert nach heise online

Wessen Argumentation der Gesetzgeber folgen wird, dürfte anhand der Berufsstatistik der Abgeordneten der 16. Wahlperiode mehr oder weniger auf der Hand liegen, obwohl die Propaganda-Website von einer “Vielfalt der Berufe im Bundestag” spricht.

Notiz für mich

March 14th, 2007

Gib niemals deine Telefonnummer an amerikanische Unternehmen weiter, auch wenn du dich für die Produkte ernsthaft interessierst und eigentlich auch gerne mit dem Vertrieb sprechen möchtest, du verdammter Idiot…

Aktuelle Situation: Man ruft mich jeden Tag an, ob mein Interesse an den Produkten gestiegen sei und wann ich denn endlich bestellen möchte. Ich kann es dem Vertriebler nichtmals verübeln, irgendwann fiel nämlich der Satz:

As we both know, I am paid by salery

Mein ursprünglich ernsthaftes Interesse an dem Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen ist jedoch hiernach erheblich gesunken.

Jeden verdammten Tag mit einem penetranten Ami zu telefonieren, muss dann auch nicht sein