Archive for January, 2007

BackUp-Strategie

Sunday, January 14th, 2007

Mittlerweile wächst die “native Festplattenkapazität” in meinem kleinen IT-Zoo so an, dass man den Überblick verliert.

Feststehender Rechner: 240 GB
Server: 80 GB
Notebook (Thinkpad): 60 GB
Notebook (MacBook Pro): 120 GB

macht zusammen: 500 GB.

Okay, natürlich weder alles voll, noch alles Nutzdaten, aber trotzdem. So langsam komme ich mit dem Backup nicht mehr nach.

Momentan wird ein “Arbeitsverzeichnis” auf dem Server abgelegt, an die Arbeitsrechner werden lokale Kopien verteilt, die dann regelmäßig mit rsync synchronisiert werden. Der Rest ist machinenspezifischer Datenwildwuchs.

So, und jetzt, die Frage des digitalen Zeitalters: Wie sichert man seine Daten, deren Verlust fast so tragisch wäre wie ein Hausbrand ;-) (more…)

PHP auf dem Mac entwickeln mit MAMP

Friday, January 12th, 2007

Als Webworker und Mac-User habe ich natürlich auch bei mir MAMP (Macintosh, Apache, MySQL, PHP) installiert. Aktuell habe ich die Version 5.1.6 von PHP mit den default-Werten in der php.ini.

Nun kommt es aber zu einem sehr, sehr merkwürdigen Phänomen: Ich kann wohl objektübergreifend keine Objekte übergeben. Oder es geht nur mit PDO nicht?

Der Reihe nach: Ich habe eine Klasse XY, die so aussieht:

class XY {
public $db;
function __construct($db) {
$this->db = $db;
}
}

Irgendwo im Programm steht dann folgendes:

$DB = new PDO(...);
$oXY = new XY($DB);

Die Variable $DB ist korrekt mit einem PDO-Objekt besetzt. Bei der Referenzübergabe an XY erhalte ich aber folgende Meldung: PHP Notice: Object of class PDO to string conversion in ... .

Habe ich etwas verpasst? Wieso geht das nicht? Hatte ich bei mehreren Anwendungen bisher so gemacht…

Update: Hey, ich habe diesmal nichts verpasst. ;-) Alles geht nun. Der Fehler lag in einem Tippfehler. Im Constructor stand: $this->$db = $db; Na super ;-)

Unglaubliche Preissteigerung: Brötchen bald 6000 Euro?

Friday, January 12th, 2007

Ich wollte halt auch mal eine reisserische Überschrift liefern. Denn das stimmt natürlich nicht ganz. Lediglich die Abbildung eines urheberrechtlich geschützten Brötchenfotos führt nach Meinung bestimmter Anwälte zur Festsetzung eines Streitwertes in Höhe von 6000 €.

Im Fingerzeig-Blog war das fragwürdige Getreideerzeugnis unverschämterweise und dreist ohne die Zustimmung des Copyright-Inhabers widerrechtlich raubkopiert abgebildet worden. Dafür hagelte es eine Abmahnung. Unverschämt. Also die Abmahnung. Nicht das Brötchen!

Und alles nur, weil es soo lecker aussah. Guten Hunger!

Den Google PageRank mit PHP ermitteln

Thursday, January 11th, 2007

DevPapers.com veröffentlicht eine PHP-Klasse, mit der der Google Pagerank in PHP-Programmen ermittelt werden kann.

Die ermittelten Daten entsprechen denen der Google Toolbar.

Allerdings scheint eine langfristige Funktionalität nicht 100%ig gegeben zu sein, da Google einen Algorithmus verwendet, der hier in PHP nachgebildet wird, um die URL zu “verschlüsseln” und so sicherzustellen, dass nur die Toolbar darauf Zugriff erhält. Ändert Google diesen Algorithmus, muss dies erst wieder “rückentwickelt” werden.
Ob das ganze Script überhaupt interessant ist, hängt wohl vom Einzelfall ab. Nicht vergessen sollte man allerdings, dass die Toolbar-Pageranks vielleicht alle 100 Tage erneuert werden, daher ggfls. auf altem Stand sein könnten und der PR als solcher ohnehin keinen allzu großen Einfluss auf das Ranking in den Google SERPs mehr hat.

Apple iPhone - no fake

Tuesday, January 9th, 2007

Über die i-worker kommt gerade der entsprechende Spiegel-Bericht nebst Link auf: http://www.apple.com/iphone/. Danke Michael! Keynotebericht auf engadget.com
Btw: Natürlich war Michael der erste. Mit seinen Abermillionen Newslettern und RSS-Channels ist Michael quasi nur Nanosekunden weiter weg von jeglicher Information als der DeCIX ;-)

MacOS X - What’s missing

Monday, January 8th, 2007

Ich habe jetzt wie gesagt mein MacBook Pro und konnte einige Erfahrungen mit MacOS X sammeln.

Meine Kritikpunkte:

  • Es fehlen Tasten
    Ich bräuchte eigentlich eine Entf-Taste genauso wie Pg-Up, Pg-Down, Pos1 und End. Diese über Tastenkombinationen zu erreichen ist umständlich und in machen Anwendungen funktionieren sie einfach nicht.
  • iSync
    Scheiterte an meinem VPA compact II (Windows mobile) — The Missing Sync kostet 40 $. Missing Sync funktioniert zwar, benötigt aber auf dem Smartphone einige Dateien und hat eben ungefragt mein Adressbuch gekillt. Die Warnung, man solle vor Benutzung ein Backup machen, ist durchaus sehr berechtigt.
  • Editor
    skEdit ist sehr, sehr gut und erfüllt meine Erwartungen. Kostet aber 30 €.
  • Finder
    Finder ist irgendwie ein komischer Dateibrowser. Ich möchte auch gerne ein Verzeichnis eingeben können, statt mich durch einen Baum zu hangeln per Maus. Das geht zwar über “Gehe zu -> Ordner”, ist aber umständlich. Im Gegensatz zu spotlight werden mir auch nicht “Live-Vorschläge” angezeigt, wie ich sie beispielsweise von KDE’s Konqueror her kenne. Außerdem funktionierte das Mounten von NFS im Finder nicht. Einen Samba-Share hingegen konnte ich wunderbar öffnen.
  • Der Dock
    Die Philosophie dieser unteren Leiste erschließt sich mir noch nicht ganz - Jedenfalls halte ich es im Moment für weder “Schnellstartleiste” noch “Programmleiste”.
  • Window Management
    Das finde ich auch etwas merkwürdig. Schließe ich eine Anwendung durch Druck auf den roten Punkt, wird nur deren Window geschlossen. Die Anwendung selber muss ich mit “Apple-Q” schließen. Außerdem kann ich beispielsweise mit “Apple-Tab” nicht zwischen mehreren Firefox-Fenstern umschalten, was ich bisher gewohnt war. “Apple-Tab” gilt auch nur für nicht minimierte Programme.
  • Virtuelle Arbeitsflächen
    fehlen ganz einfach. Kommen mit “Spaces” in MacOS X 10.5 (Leopard).
  • Mausgeschwindigkeit
    Ich finde einfach, dass meine Maus sich zu langsam bewegt. Obwohl ich maximale Geschwindigkeit eingestellt habe.

Alles in allem scheint es so, als ob mein Apple durch Zukauf weiterer Software teurer wird als gedacht.

Aber es gibt ja auch Lob:

  • Hardware
    Einfach die coolste Hardware, die ich je gesehen habe. Man merkt zwar auf dem Aluminium des MacBooks die Vibrationen der Platte, aber irgendwie wirkt alles sehr sauber und robust. Die Tastaturbeleuchtung sieht einfach nur genial aus ;-) (Kleiner Tipp: man sollte deaktivieren, dass sich das Display auch an die Umgebungshelligkeit anpasst - Beim Schreiben wechselte mein Display hin und wieder die Farben, weil die Hände über den Sensoren liegen.)
    Einziger Krtikpunkt: Die Schließhaken am Display liegen zu nah beieinander - Das hat z.B. lenovo besser gelöst.
  • Software-Installationen
    “Simply drag this (Application) here (Application Folder)” Zack und fertig ;-) Allerdings kommt mir das immer etwas “zu schnell” vor, so, als ob ich nicht genau wüsste, was gerade passiert.
  • Out-Of-The-Box-Ready
    Kamera (Canon Powershot G5): geht.
    Handy angeschlossen: geht (mit Missing Sync und nach Löschen meiner Kontakte)
    WLAN: geht einfach so. Mit allen Optionen
    Video: geht. (außer DivX)
  • Sound: der beste Notebook-Klang, den ich je gehört habe
  • Fernbedinung: einfach geeky
  • Dashboard: Super kühl.
  • Xcode: *sabber*

Todo für mich:

  • Apple Script lernen und mit dem Terminal rumspielen.
  • Versuchen, KDE Ports zum Laufen zu bewegen
  • weiter ‘rumspielen

MacBook Pro II

Saturday, January 6th, 2007

Mein neues MacBook Pro ist angekommen. Endlich!

Die Hardware macht irgendwie einen verdammt guten Eindruck, an die neue Tastatur habe ich mich schon (fast) gewöhnt — Auch wenn das Fehlen von “alt” und “ctrl” auf der rechten Seite sowie das grundsätzliche Entfernen einer “delete-right”-Taste natürlich im ersten Moment genauso merkwürdig erscheint wie die Tastenkombination “alt-L” für ein @.

Ansonsten bin ich gerade dabei, es mir auf dem MacBook gemütlich zu machen. Die ersten von mir installierten Anwendungen waren Xcode (um damit zu spielen) und Camino, um damit zu arbeiten.

Was mich noch ein bisschen wundert ist die Schwierigkeit auf ein WEP-64 verschlüsseltes WLAN zuzugreifen, aber das werde ich noch hinkriegen.

Weitere Erfahrungen werde ich selbstverständlich posten…

Saddam-Video-”Skandälchen” hat unsere regionale Zeitung ereilt

Thursday, January 4th, 2007

Nachdem das Video von Saddam Husseins Hinrichtung im Netz aufgetaucht ist, berichten nun auch die “Aachener Nachrichten” von diesem Netzfund.

In dem Artikel wird Jo Groebel als “Medienexperte” zitiert. Groebel hält die vollständige Dokumentation der Hinrichtung in Journalistenkreisen für unangebracht - aus ethischen Gründen. “Es gibt auch eine Menschenwürde, die Saddam Hussein, auch wenn er sie selber nicht respektiert hat, im Tod zusteht”, sagt Groebel.

Hierfür erhält Groebel meine volle Zustimmung.

Etwas weiter im Artikel steht: “Glaubwürdigkeit und Vertrauensinstanzen seien im Journalismus und der Politik notwendig. “Das Internet ist nicht eine solche Instanz”“.

Damit disqualifiziert sich Groebel meiner Meinung nach als Medienexperte. Wer so hochgestochene Sätze von sich gibt und dem Internet die Vertrauenswürdigkeit entsagt und im gleichen Atemzug dieses Vertrauen an die Politik übergibt, der könnte an einer pathologischen Wahrnehmungsstörung leiden.

Das Internet ist nämlich in der Tat keine Instanz und erst recht kein Medium. Wenn überhaupt ist das WWW eines der Medien im Internet. Und dieses Medium ist nicht mehr wert als Papier. Auf dieses Papier lassen sich im WWW Inhalte in bestimmten Formaten “drucken”. Genauso wie ich auf echtes Papier den Spiegel, den Wachturm oder eben die Aachener Nachrichten drucken kann. Nur bestreitet in diesem Bereich niemand die grundsätzliche Seriösität von Papier, wenn es neben etablierten Presseerzeugnissen auch Dinge wie Bunte, Bild oder sonstigen unerwünschten Content gibt.

Und, lieber Herr Groebel, ich erwarte von Ihnen als Direktor des Deutschen Digitalen Instituts, dass Sie das Internet verstehen. Nicht mehr und nicht weniger!

Verspätetes Weihnachtspaket

Thursday, January 4th, 2007

Von Zulkif erhalte ich gerade ein Paket mit lauter Weihnachtsgeschenken für K. und mich.

Vielen Dank

Das Paket von Zulkif

(more…)

Mein Notebook mit Ubuntu

Thursday, January 4th, 2007

So langsam war es echt nicht mehr schön, auf meinem Notebook Fedora Core 2 mit OpenOffice 1.3 und weiterer altertümlicher Software zu fahren. Ein Update ließ sich nicht vornehmen, weil yum irgendwie alles zerschossen hat. Also bin ich direkt auf Ubuntu umgestiegen.

Auf Fedora bin ich übrigens seinerzeit umgestiegen, weil die Debian-Entwickler zuerst merkwürdig und dann lächerlich geworden sind. Und auf sooo veraltete Software hatte ich dann keine Lust, die Vorteile langer Releasezyklen hin oder her…

Eine entsprechende gute gemachte Installations-DVD habe ich von der GUUG erhalten - Zusammen mit der Jahresrechnung ;-)

Soweit bin ich eigentlich recht zufrieden mit Ubuntu. So einfach habe ich noch nie ein System installiert. Sogar die Intel PRO/Wireless 2200BG Network Connection wurde ohne mein Zutun (und sogar ohne manuelles Herunterladen einer Firmware) erkannt und hochgefahren. Auf dem Public-Kanal meiner La Fonera.

Weiter vereinfachen lässt sich übrigens die Installation mit Hilfe von Automatix2:

Folgenden Eintrag in die /etc/apt/sources.list eintragen:

deb http://www.getautomatix.com/apt edgy main

Wir importieren den Key des Developer-Teams:

wget http://www.getautomatix.com/apt/key.gpg.asc
gpg --import key.gpg.asc
gpg --export --armor 521A9C7C | sudo apt-key add -

Wir installieren Automatix 2:

sudo apt-get update
sudo apt-get install automatix2

Nur mit einer einzigen Sache bin ich sehr unzufrieden bei Ubuntu. Die Schriften sehen zum Teil grauenhaft aus. Manche Webseiten lassen sich mitunter im unter KDE gestarteten Firefox kaum lesen, vor allem Festbreiten-Schriften sind eine Katastrophe. Ich werde wohl noch etwas mit Anti-Aliasing und neuen Schriftpaketen herumspielen, um mir weitere Kopfschmerzen beim Lesen von Text zu ersparen. ;-)

GUUG CD mit Ubuntu