Archive for August, 2006

Achso, noch ein Wort an Frau Merkel

Monday, August 21st, 2006

Zu folgendem Mundhöhlenexkrement: “Die neue [sic!] soziale Marktwitschaft” (Quelle)

Liebe Frau Merkel,

bitte nehmen Sie es nicht persönlich, aber Dinge, die man abzuschaffen, zu verwässern oder gänzlich zu verfälschen im Begriff ist, erhalten ihren alten Glanz und Sinn nicht zurück durch den Zusatz “neu” oder gar durch Schaffen eines Neologismus.

Ich für meinen Teil nehme jedenfalls einen Kredit auf und betreibe keine Finanzfremdmittelakquise, ich entlasse Mitarbeiter und stelle sie nicht frei. Und wer sich mit mir treffen will, soll mich um Himmels willen bitte anrufen und keinen Timetable zum Meeting schicken, auf den ich a.s.a.p. antworten soll. i.m.h.o. ist das Blödsinn ;-) s.c.n.r. good n8 2 u.

Vorauseilender Gehorsam für weitere achtdreiviertel Jahre Schwarz-Rot-Terror

Monday, August 21st, 2006

“Die Bundesregierung ist morgen genau neun Jahre ‑ nein, neun Monate ‑ im Amt.” - Angela Merkel (Quelle). Hier war wohl der Wunsch der Vater des Gedanken. Ich sollte genau wie Frau Merkel Video-Podcasten, damit man sieht, wie ich mich vor Schmerzen winde und vor Ekel übergeben muss ;-)

Nein, ganz im Ernst - so schlecht ist die große Koalition auch nicht, oder? Ich meine, sie ist genauso schlecht wie die Regierung davor und die davor - noch merkt man ja keine Veränderung: Die Endverbraucherpreise steigen ja schließlich erst im Januar.

So auch die tolle Idee aus der Beckstein-Schily-Schäuble-Achse (des Guten selbstverständlich, oder was dachtet ihr?!) einer Antiterror-Datei. Ich habe eine viel tollere Idee für unsere Podcastende Kanzlerin: Anstatt wichtige Daten über mich sammeln zu lassen, stelle ich einfach alle private Daten von mir online. Schuhgröße, Körbchengröße meiner Freundin, Kreditkartennummer, Nettoeinkommen, Liste aller internationalen Bankkonten, Essensgewohnheiten (nur koscher! ;-) ), Liebesbriefe, digitaler Mittschnitt sämtlicher Telefongespräche in Dolby Digital 7.1.

Das spart Steuergelder für die kostbare Ermittlungszeit! Auf Anfrage stelle ich sogar einen Videopodcast mit Bewegungsprofil rund um die Uhr zur Verfügung.

Selbstverständlich erhält ausschließlich die Bundesregierung sowie die von ihr akkreditieren Behörden Zugriff auf den Sicherheitsserver.  Die erzielte Steuerersparnis durch meine Arbeit möchte ich lediglich durch das Bereitstellen des nötigen Equipments und des HS-HA-Servers vergütet wissen. Und um dem Pilot-Projekt zusätzlichen Glanz zu verleihen, stelle ich sogar eine Nutzungslizenz meiner Daten sämtlichen Firmen kostenfrei zur Verfügung, die mindestens ein Miglied des Bundestages oder ein Mitglied des EU-Parlaments bei sich beschäftigen und/oder beschäftigt haben. Hierfür ist allerdings ein Nachweis erforderlich. Sollte dieser nicht erbracht werden (können), ist die Lizenz für einen gefüllten schwarzen Koffer, der in meiner persönlichen Datensammlung nicht auftaucht, problemlos erhältlich.

Willkommen in der political correct high society - Oder haben SIE etwa was zu verbergen?

Prost Mahlzeit, ich gehe jetzt schlafen - darf ich die Kamera ausschalten, ausnahmsweise?

Wohnen in wunderbaren Drogen (2)

Friday, August 18th, 2006

Sie wollen doch wieder weg aus dieser blöden Stadt? Auch kein Problem

SCNR, aber ich hör jetzt auf mit dem Quatsch. Google Adsense ist aber doch irgendwie lsutig :-)

Wohnen in wunderbaren Drogen

Friday, August 18th, 2006

Sie wollten schon immer in Drogen wohnen? - Ohne Worte:

Google Adsense Anzeige auf netz-kultur.com vom 18.08.2006

Google Adsense Anzeige auf netz-kultur.com vom 18.08.2006

Abstrakte Gefährdungslage

Friday, August 18th, 2006

Nach der Fußball-WM in Deutschland kommen die Einwohner meiner Geburtsstadt Aachen nochmals in den Genuss einer WM. Es geht diesmal nicht um Fußball, sondern um Pferde, aber es ist immerhin eine WM mit internationalen Sportlern und Gästen.

Was liegt also näher, als das lustige Gehoppse der Gäule nebst Publikumstribüne zu einem potenziellen Schauplatz terroristischer Angriffe zu machen? Richtig, wir kennen das.

Die Polizei Aachen hat in einem Radiointerview (ich glaube auf EinsL1ve) dazu fast wörtlich folgende Sätze in mein Hirn eingebrannt: “Wir orientieren uns bei der Bewertung der Aachener Sicherheitslage an der Sicherheitslage der Bundesrepublik. Die Bundesrepublik ist ein Land, das einer abstrakten Gefährdungslage unterworfen ist. […] Störungen sind nicht vorgesehen.”

Okay, mal abgesehen davon, dass ich immer noch nicht weiß, ob der Polizei Aachen jemals eine vorgesehene Störung gemeldet wurde (meine Anfrage E-Mail hierzu wurde vom Polizeipräsidium nicht beantwortet ;-) ), halten wir fest: Leute, die einen solchen mit Verlaub gesagt intellektuell fragwürdigen Wortschwall auf öffentlich(-rechtlichen) Medien verbreiten, bekleiden zumindest bei der Polizei Aachen vergleichweise hochrangige Positionen. Genau solche Leute sind es dann auch, die beispielsweise den Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei wählen, die dann wiederum unserem Innenminister was von der abstrakten Gefährungslade vorschwadronieren, woraufhin sich dieser wiederum damit schmückt, etwas gegen eine solche abstrakte Gefährdungslage zu tun. Mit anderen Worten: Wenn die Freiheit schon nicht verteidigt werden kann, wollen wenigstens wir (die Guten!!) diejenigen sein, die sie zerstören… Traurig, so etwas.

Na gut, denken wir noch einen Schritt weiter. Möglicherweise handelt es sich um eine Bildungslücke meinerseits, aber ich glaube, dass ich jemandem, der mich auf der Straße fragt, was abstrakte Kunst denn sei, keine Antwort geben könnte. Gut, dass könnte ich bei Wikipedia nachschauen. Bei der Frage nach der Semantik einer “abstrakten Gefährdungslage” würde es aber bei mir aufhören. Auch das ist traurig.

Interessant hingegen ist, dass ich mir überlegt habe, wie man sich eben diese Semantik erschließen könnte. Und zwar: Man überlegt sich zunächst: Gibt es ein Gegenteil, wenn ja welches und was bedeutet dieses? ich bin zu folgendem Schluss gekommen:

Das exakte Gegenteil wäre ja wohl eine konkrete Gefährdungslage, oder eine akute, oder wie auch immer, jedenfalls eine, die greifbar nahe ist, die mir den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Und was ist das? Meine persönliche Idee zur Unterbindung einer konkreten Gefährdungslage ist eine Rasterfahndung nach folgenden Kriterien: Person hat einen unkündbaren Beruf. Person lebt auf Kosten der Allgemeinheit. Person ist nicht arbeitslos. Person furzt in teure Ledersessel. Das wichtigste aber ist: Person spricht von abstrakten Gefährdungslagen.

Nur weiter mit einem Erklärungsansatz für die abstrakte Gefährdungslage bin ich damit nicht gekommen. Und irgendwie ist auch das traurig :-(

AOL auf der Suche nach Spammer-Gold

Thursday, August 17th, 2006

Einfach nur lesen: AOL gräbt (wirklich) nach Gold

Mit einer Schaufel habe er seine Schätze dort vergraben - nun will man sie mit Hilfe von Geologen und Bulldozern heben. […] AOL versicherte der Familie, man werde bei der Aktion so diskret wie möglich vorgehen.”

Na dann: Viel Erfolg!

Ich google nicht mehr…

Wednesday, August 16th, 2006

Ansonsten riskiere ich eine Abmahnung. Tja so ist das, geht “googlen” in den allgemeinen Sprachgebrauch über, verliert Google, Inc. möglicherweise den Markenschutz.

Andererseits sollten sie sich doch freuen, dass ihre Marke ein allgemeiner Begriff ist - oder Google, Inc. hat Angst vor den Kartellbehörden ;-)

Via: Abakus Blog

Skype

Tuesday, August 15th, 2006

Lese gerade, dass es zwei Skype-certified Headsets auf den Markt bringt. Was soll das? Skype ist eine geniale Software. Hält sich aber nicht an Standards und veröffentlicht keine Spezifikationen.

Wird es ein “Quasi-Standard” wie Microsoft .doc, das hinterher niemand versteht? Naja, in Zeiten, in denen IP auch kein Transportprotokoll, sondern ein Neologismus der “Hart-aber-Gerecht”-Szene ist, sollte ich aufhören, mich zu wundern.

Via: endadget.

Was man bei Flugreisen besser zu Hause lässt

Tuesday, August 15th, 2006

Hätten Sie’s gewusst?

Schwerter, Golfschläger und Plastiksprengstoff darf nicht an Bord eines Flugzeuges mitgenommen werden, ein Sicherheitsrasierapparat und Reparatursets für Brillen sind aber kein Problem. So schreibt es die Transport Security Administration der Vereinigten Staaten von Amerika vor. Sehr freundlich ist übrigens, dass man kein Bein ausgerissen bekommt, wenn man seine Prothesen dabei hat. Muhuahuahua, der war fies ;-)

Na dann: Guten Flug!

Problemlöser

Monday, August 14th, 2006

Ich habe endlich eine Lösung für eines meiner Hauptprobleme gefunden: Morgens aufstehen, der Kaffe ist zu heiß und zu bitter, man hat keine richtige Lust darauf, Cola am Morgen muss auch nicht unbedingt sein und diese ganzen Kaffee-Sorten, die man eiskalt aus der Dose trinkt sind auch nicht so der Stein der Weisen.

In Frankreich gibt es seit Januar Coca Cola Blak. Cola und Kaffee. Geil. Schmeckt immer, hat nur leider einen ganzen Haufen Kalorien.

Ein Freund von mir hat mir ein paar Kostproben mitgebracht. Danke, Domme!

Wer mich bei meiner Koffein-Sucht unterstützen möchte: Solange Coca Cola das in Deutschland nicht anbietet, suche ich erfahrene Leute im Import-Business ;-)