Nur um das mal klar zu stellen
Wednesday, March 14th, 2007Weil sich gerade die halbe Welt halbe Blogosphäre darauf stürzt, als gäbe es kein Morgen, möchte ich an dieser Stelle mal klar stellen:
Ich bin Twitter-Verweigerer!
Warum? Weil ich denke, dass schon SMS mit ihren begrenzten 160 Zeichen pro Stück einen, sagen wir, eher vernachlässigbaren Informationsgehalt der Kommunizierenden und einen minderqualitativen Einfluss auf die sich darin manifestierende Sprache mit sich führen.
Oder, wie es schon vor Jahren in einem Artikel aus dem Linux-Magazin hieß, wo die technische Umsetzung einer SMS-Benachrichtigung für den Serverausfall-Fall diskutiert wurde:
Bei SMS fallen mir zunächst picklige Teenies ein, die ihre pubertären Hormonschwankungen in 160 Zeichen verbalisieren, was trotz der Kürze selten ohne orthographische und semantische Kollateralschäden gelingt. Doch fürs Signalisieren von Server-Crashes ist SMS selbst mir Oldie sympathisch.
(Charly Künast, im Linux-Magazin 04/03)
Ob sich der Sachverhalt dadurch eklatant verbessert, dass weitere zwanzig Zeichen gekappt werden und das ganze im Netz passiert, wage ich an dieser Stelle mal zu bezweifeln.
Update: Aha, noch ein Verweigerer, erwischt!