Archive for the 'Web' Category

LoudBlog on air unterstützt freie Musik!

Friday, September 28th, 2007

LoudBlog on air ist mein neues, kleines Hobby-Projekt im Rahmen von LoudBlog. Zusammen mit Freunden und Kollegen starteten wir das Projekt, bei dem es darum geht, Demo-Material von freien Künstlern zu sammeln. Neben dem Download und einem Bewertungssystem, das ebenso wie ein Widget noch in Arbeit ist, werden wir als zusätzlichen Anreit eine echte CD herstellen und diese verkaufen. Die Künstler bekommen den größten Anteil am Verkaufserlös.

Zusätzlich werden wir ein bisschen Promotion mit der CD bei Radiosendern und DJs machen, wovon wir uns eine größere Akzeptanz von freier Musik erhoffen und natürlich auch helfen möchten, aus Hobbymusikern mehr zu machen ;-)

Warten wir ab, wie sich das entwickelt. Wir sind alle sehr gespannt

Nicht verhandelbar…

Wednesday, September 5th, 2007

Nein, es geht diesmal nicht um den Bundestrojaner, dessen Einführung Herr Schäuble für nicht vehandelbar hält, sondern um einen sehr lustigen Spam-Kommentar:

hello , my name is Richard and I know you get a lot of spammy comments ,

I can help you with this problem . I know a lot of spammers and I will ask them not to post on your site. It will reduce the volume of spam by 30-50% .In return Id like to ask you to put a link to my site on the index page of your site. The link will be small and your visitors will hardly notice it , its just done for higher rankings in search engines. Contact me icq XXXX or write me YYYYY , i will give you my site url and yo
Netz-Kultur bleibt unerpressbar.

LoudBlog alpha…

Sunday, May 6th, 2007

Wie angekündigt, gibt es nun einen allerersten Ausblick auf die neue Version von LoudBlog.

Wer LoudBlog derzeit produktiv einsetzen möchte, ist sicherlich mit der aktuellen stable-Version 0.6.1 sehr gut bedient.

Wer sich dafür interessiert, wie der zukünftige Code aussieht, sollte sich den aktuellen SVN-Stand von Sourceforge.net ansehen.

Ein paar Hinweise zum neuen Code

  • Datenbankeinstellungen in der core/DB.php vornehmen
  • in der index.php muss die Konstante “subdir” auf das Unterverzeichnis des htdocs, in dem LoudBlog liegt, gesetzt werden

Leider funktioniert noch nicht alles wie gewollt, hier eine Liste der dringlichsten ToDos:

  • Neben .mp3 auch andere Medientypen unterstützen
  • Die Authentifizierungsklasse einbauen (/admin/ ist derzeit nicht Passwort gesichert)
  • Einen Installer schreiben
  • Ein Template vernünftig umbauen
  • Anti-Spam-Funktionen
  • Tag-Support
  • Options
  • Den Request-Filter ausbauen

Ich weiß, dass das noch sehr nach Baustelle aussieht und meine Schätzung auch optimistischer war. Jedoch sind mir beruflich und privat einige Dinge dazwischen gekommen. Ich freue mich sehr über Kommentare zur neuen Code-Basis, vielleicht will mir in der jetzigen heißen Phase auch noch jemand unter die Arme greifen?!

Diese Nachricht steht übrigens bewusst nicht auf der Projektseite, weil es eben noch nicht so viel enduser-kompatibles zu sehen gibt

Python und die Webentwicklung

Saturday, April 28th, 2007

Dass Python im Vergleich zu PHP die schönere und auch flexiblere Sprache darstellt, war mir schon immer klar. Deshalb schreibe ich umfangreichere Cron-Jobs, manchmal auch kleine »Shell«-Scripte in Python.

Bei der Verwendung im Web ist Python bei mir jedoch –leider– sträflich vernachlässigt worden. Das liegt sicherlich an der Vielzahl möglicher Implementierungen (CGI, FastCGI, SCGI, mod_python, die dann über WSGI wieder zusammengeführt werden sollen) und an der damit einhergehenden Unsicherheit der meisten Hoster, aber auch an der Unsicherheit der Kunden, die von PHP bereits gehört haben, aber Python noch gar nicht kennen.

Alleine bin ich mit dieser Problematik auch nicht. Bei Hotscripts stehen 86 Python Programme/Scripts 11135 Scripte und Programme in PHP gegenüber – Knapp 130 mal mehr.

Dennoch ist Python im Web sehr gefragt. Es läuft schnell, stabil, hochgradig objektorientiert und verleitet nicht so sehr zur Vermischung von Code und Design wie PHP das tut. In großen Umgebungen ist Python längst zu Hause – wie Zope eindrucksvoll zeigt. Aber auch kleinere Anwendungen kann man in Python schreiben – meistens aber eben Individual-Anwendungen. Dafür gibt es in Python hervorragende Frameworks. Django und TurboGears beispielsweise. Auf dem Mac sind die beiden schnell installiert. Django habe ich gerade auch erfolgreich auf Dreamhost getestet – mit Apache und FastCGI.

Wenn ich mir die Frameworks dann im Detail genauer anschaue, weiß ich nicht, warum um RubyOnRails ein derartiger Wind gemacht wird, während Python immer noch fast ein Schattendasein fristen muss

Vielleicht liegt es wirklich an der Einstiegshürde der verschiedenen Möglichkeiten, mit dem Webserver zu kommunizieren. Bei Ruby ist es da einfacher: Es existiert zwar mod_ruby, aber die ganze Geschichte ist eher (Fast)CGI-zentriert. Und damit lässt sich auch die weite Verbreitung von PHP erklären: Als der Welt die CGI-Schnittstelle zu langsam wurde, wartete PHP mit einem schnellen Apache-Modul und einer rein auf die Webentwicklung ausgelegten Umgebung auf, die zudem noch leicht zu erlernen ist.

LoudBlog lebt

Monday, April 23rd, 2007

Seit der Übernahme des LoudBlog-Projektes ist nun bereits einige Zeit vergangen.

Die Entwicklung des wird nur ein wenig dadurch gebremst, dass ich natürlich noch andere Dinge zu erledigen habe

Ich bin jedoch recht zuversichtlich, innerhalb der nächsten paar Tage eine ganz grobe Vorab-Version veröffentlichen zu können.
Ähnlich wie Gerrit damals, möchte ich mit dieser Meldung jedoch nicht zu viel Aufsehen erregen, dafür ist die neue Version noch nicht fertig genug.
Grundsätzlich ist die erste Vorab-Version bereits eine völlig neue Code-Basis. Als Nebenprodukt wird wohl so etwas wie ein ganz rudimentäres Framework abfallen. Ersten Tests zu folge läuft die neue Version sogar ein bisschen schneller als die alte.

Das Warten wird also bald ein Ende haben. Denn LoudBlog lebt!

GeoIP Services

Monday, April 9th, 2007

Nachdem ich ja bereits ganz kurz schon HostIP vorgestellt hatte, hier noch eine (unvollständige) Liste von mir bekannten GeoIP Services:

Ostern…

Monday, April 9th, 2007

Es ist schon erstaunlich: Da verbringt man ein paar Tage über Ostern mit seiner Familie (die in meinem Fall vornehmlich aus Retnern, Lehrern und Schülern besteht, von denen die letztgenannten seit einer Woche in den Genuss der NRW-Schulferien gekommen sind), lässt das die Notebooks bewusst zugeklappt, schaltet sogar den Heimserver aus und dann? Ich habe mich heute (und es ist immer noch Feiertag!) wieder in die Untiefen des Internets begeben und eine ganze Menge verpasst

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Das papierlose Büro? Aber eingehende Post…

Saturday, March 24th, 2007

Also bei meiner Krankenversicherung läuft das so: Geht Post an die Versicherung (z.B. Leistungsanträge o.a.), wird diese dort eingecannt und im internen Dokumenten-Management gespeichert. So ist die physische Post natürlich wesentlich besser weiterzuverwenden – Rückfragen zu einem Brief kann jeder Mitarbeiter der Gesellschaft ohne den Gang zum physischen Aktenschrank beantworten, von jedem Ort, der mit dem Intranet verbunden ist. Die toten Bäume wandern anschließend in modrigen Pappkartons in irgendeinen abgelegenen Winkel oder werden gleich recycled. Web.de verfährt afaik genauso – Ich finde so etwas toll.

Verfährt man als Privatmann oder Selbstständiger nach einem ähnlichen Verfahren, dürfte dies mehr Zeit kosten als es spart. Schade eigentlich.

Doch halt: Es gibt jetzt “Remote Control Mail” aus den USA. Die scannen eingehende Umschläge ein, die man per Web begutachten kann. Vom Benutzer ausgewählte Umschläge werden geöffnet und der Inhalt gescannt. Auf Wunsch werden die Sendungen auch physisch verschickt. Nicht (mehr) benötigte Post kann geschreddert oder recycled werden… Kosten tut das Ganze mindestens 10 Dollar pro Monat

Natürlich kann und sollte man nicht seine gesamte Post an diese Adresse schicken lassen – was soll eine Urlaubskarte in meinem Dokumenten-Management und was geht fremde Menschen mein Steuerbescheid an. Aber als “Zweit-Anschrift” für Einträge im Whois, Registrierung bei irgendwelchen on-/offline-Diensten o.ä., sicherlich sehr gut (löst bei diesem Ansatz aber nicht das ursprüngliche Problem, sämtliche Geschäftspost digital zu erfassen).

In Deutschland könnte es bald auch so etwas geben, nämlich von der Firma, die sich auf einen Markenstreit mit Google eingelassen hat und dabei gewann. Naja, könnte…

Trotzdem kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass RemoteControlMail der einzige derartige Anbieter ist…

[via WebWorkerDaily]

Update: Hierzulande versuchen sich wohl noch Pegasus Print&Mail, paper2mail und die Deutsche Post selber an so einer Lösung. In Amiland gibt es wohl noch PaperlessBox und mich würde auch nicht wundern, wenn die weltweiten Franchiser von MBE sowas auch könnten…

Der Mac – eine Umgebung für Webworker?

Thursday, March 22nd, 2007

Nun, ich habe mich mit meinem neuen MacBook angefreundet. Sogar die meisten der ursprünglichen Kritikpunkte habe ich schon wieder fast vergessen (mein Blog-Gedächtnis kennt sie noch ;) )

Aber eine Sache stört mich kolossal: Es gibt kein Programm, jedenfalls kein bezahlbares, kein funktionierendes und kein unterstütztes, mit dem ich wie mit dem DB-Designer meine Entity-Relation-Models zeichnen kann. Browserbasierte Programme sind zwar webzweinullig und irgendwie cool, aber solange ich damit nicht sinnvoll Zwischenstände speichern kann und diese wieder öffnen kann, naja, solange ist das ganze Ding uninteressant. Mal ganz davon abgesehen, dass es eigentlich niemanden etwas angeht, wie meine Datenbank-Strukturen aussehen, was aus Sicherheitsgründen gegen eine gehostete Lösung spricht.

Naja, vielleicht komme ich ja über diesen Umweg doch noch dazu, mich intensiver mit Cocoa und ObjectiveC auseinander zu setzen…

Nochmal: Hacker-Paragraph

Thursday, March 22nd, 2007

Das neue Anti-Sicherheits-Hacker-Gesetz ist nun Thema im Rechtssausschuss des Bundestages.

Grobe Inhaltszusammenfassung: Leute, die sich mit der Materie nachweislich gut auskennen, sehen erhebliche Probleme, Juristen dagegen finden das alles so korrekt. Naja, die müssen es ja wissen.

Jürgen-Peter Graf, seines Zeichens Richter am Bundesgerichtshof (sic!), setzt dem Ganzen aber die Krone auf:

In Richtung Computerpresse verwies er darauf, dass Hinweise auf Exploits von Sicherheitslücken und die Erteilung von Ratschlägen zu deren Anwendungen durchaus unter den neuen Straftatbestand fallen könnten. Dies sei gerechtfertigt, da so der Verbreitung von Schadsoftware entgegengewirkt würde.

Zitiert nach heise online

Wessen Argumentation der Gesetzgeber folgen wird, dürfte anhand der Berufsstatistik der Abgeordneten der 16. Wahlperiode mehr oder weniger auf der Hand liegen, obwohl die Propaganda-Website von einer “Vielfalt der Berufe im Bundestag” spricht.