So langsam war es echt nicht mehr schön, auf meinem Notebook Fedora Core 2 mit OpenOffice 1.3 und weiterer altertümlicher Software zu fahren. Ein Update ließ sich nicht vornehmen, weil yum irgendwie alles zerschossen hat. Also bin ich direkt auf Ubuntu umgestiegen.
Auf Fedora bin ich übrigens seinerzeit umgestiegen, weil die Debian-Entwickler zuerst merkwürdig und dann lächerlich geworden sind. Und auf sooo veraltete Software hatte ich dann keine Lust, die Vorteile langer Releasezyklen hin oder her…
Eine entsprechende gute gemachte Installations-DVD habe ich von der GUUG erhalten - Zusammen mit der Jahresrechnung
Soweit bin ich eigentlich recht zufrieden mit Ubuntu. So einfach habe ich noch nie ein System installiert. Sogar die Intel PRO/Wireless 2200BG Network Connection wurde ohne mein Zutun (und sogar ohne manuelles Herunterladen einer Firmware) erkannt und hochgefahren. Auf dem Public-Kanal meiner La Fonera.
Weiter vereinfachen lässt sich übrigens die Installation mit Hilfe von Automatix2:
Folgenden Eintrag in die /etc/apt/sources.list eintragen:
deb http://www.getautomatix.com/apt edgy main
Wir importieren den Key des Developer-Teams:
wget http://www.getautomatix.com/apt/key.gpg.asc
gpg --import key.gpg.asc
gpg --export --armor 521A9C7C | sudo apt-key add -
Wir installieren Automatix 2:
sudo apt-get update
sudo apt-get install automatix2
Nur mit einer einzigen Sache bin ich sehr unzufrieden bei Ubuntu. Die Schriften sehen zum Teil grauenhaft aus. Manche Webseiten lassen sich mitunter im unter KDE gestarteten Firefox kaum lesen, vor allem Festbreiten-Schriften sind eine Katastrophe. Ich werde wohl noch etwas mit Anti-Aliasing und neuen Schriftpaketen herumspielen, um mir weitere Kopfschmerzen beim Lesen von Text zu ersparen.