Nur um das mal klar zu stellen
Weil sich gerade die halbe Welt halbe Blogosphäre darauf stürzt, als gäbe es kein Morgen, möchte ich an dieser Stelle mal klar stellen:
Ich bin Twitter-Verweigerer!
Warum? Weil ich denke, dass schon SMS mit ihren begrenzten 160 Zeichen pro Stück einen, sagen wir, eher vernachlässigbaren Informationsgehalt der Kommunizierenden und einen minderqualitativen Einfluss auf die sich darin manifestierende Sprache mit sich führen.
Oder, wie es schon vor Jahren in einem Artikel aus dem Linux-Magazin hieß, wo die technische Umsetzung einer SMS-Benachrichtigung für den Serverausfall-Fall diskutiert wurde:
Bei SMS fallen mir zunächst picklige Teenies ein, die ihre pubertären Hormonschwankungen in 160 Zeichen verbalisieren, was trotz der Kürze selten ohne orthographische und semantische Kollateralschäden gelingt. Doch fürs Signalisieren von Server-Crashes ist SMS selbst mir Oldie sympathisch.
(Charly Künast, im Linux-Magazin 04/03)
Ob sich der Sachverhalt dadurch eklatant verbessert, dass weitere zwanzig Zeichen gekappt werden und das ganze im Netz passiert, wage ich an dieser Stelle mal zu bezweifeln.
Update: Aha, noch ein Verweigerer, erwischt!
March 14th, 2007 at 11:47 am
Ich fänds ganz schön, wenn Blogger beim Verweigern eines Hypes auch einfach mal konsequent bleiben und dies auch tun. Warum schreibst du über diesen Mist? Warum musst du das klarstellen? Warum schreibst du nochmals über vernachlässigbaren Informationsgehalt? Setzt dich das nicht ein Stück weit aufs gleiche Niveau herab?
March 14th, 2007 at 1:00 pm
Nein, nicht wirklich, zumindest meinem Verständnis nach nicht. Ich interessiere mich immer für Neuigkeiten im Netz, für neue Dienste. So auch für Twitter (zumindest bis ich herausgefunden habe, was sich hinter dem Namen verbirgt).
Interessant fand ich die plötzliche Ausuferung des Hypes. Mein fehlendes Verständnis hierfür habe ich in diesem Eintrag zum Ausdruck gebracht, weil es meine Meinung ist – und persönliche Meinungen nun einmal Kernpunkt des Bloggens ist.